Der Weg zur Musik
Ein spielerischer Anfang für Kinder bis 6 Jahre.
In der Musikalischen Früherziehung treffen sich Kinder 1 x wöchentlich
in einer Gruppe Gleichaltriger, in der sie ihre musikalischen
Fähigkeiten spielerisch entwickeln können. Ziel ist es, natürliche
Begabungen der Kinder zu vertiefen und Grundlagen für den weiteren Weg
zur Musik zu schaffen. Die Phantasie der Kinder steht im Vordegrund,
sie werden nicht gleich mit Noten und abstrakten Begriffen überfordert.
Die Früherziehung erstreckt sich über zwei Jahre.
Das Ziel des ersten Jahres ist das Ankommen in der Gruppe, das
Eintauchen in die verschiedenen Lernfelder der musikalischen
Früherziehung wie z.B. Singen Instrumentalspiel, Tanzen.
In diesem Jahr werden Grundfertigkeiten für das Zusammenspiel erworben, die Kinder lernen zu zuhören und sich auf andere einzustellen, aber auch aus der Gruppe herauszutreten und eigene Ideen zu entwickeln und zu präsentieren.
Das zweite Jahr baut auf diesen Kenntnissen auf und nutzt die
wachsenden Fähigkeiten der Kinder. Nachdem sie viel Musik gemacht
haben, lernen sie jetzt auch mit Hilfe der Rhythmussprache die ersten
Noten kennen und setzen diese in Liedern und Versen um.
Um eine Brücke zum Instrumentalunterricht zu schlagen lernen die Kinder
auch verschiedenste Musikinstrumente kennen. Für eine altersgerechte
Fortsetzung gibt es im Anschluß die Orientierungsstufe. Für einen
Anfang mit dem Wunschinstrument steht dann an unserer Musikschule die
Instrumentale Grundausbildung IGA bereit, eine zukunftsweisende
Unterrichtsform, welche direkt auf die Erfahrungen der Früherziehung
aufbaut.
Wir Musikpädagogen/innen
vernetzen die Unterrichtsformen der Musikschule zu einer altersgerechten Ausbildung.
Unsere Früherziehungslehrerinnen sind speziell für die jüngste
Altersgruppe ausgebildet. Alle haben im Hochschulstudium der
elementaren Musik- und Bewegungserziehung am renommierten Orff-
Institut in Salzburg oder einer vergleichbaren Fachakademie gelernt,
den beginnenden Weg zur Musik auf die Entwicklung der 3- bis 6-
jährigen Kinder abzustimmen.
Sie können ganz natürlich auf die Gefühlswelt der Kinder eingehen, Begabungen wecken und musikalische Fähigkeiten entwickeln.
Neben dem grundsätzlichen Wert einer musischen Förderung ist das Ziel
die Hinführung zum späteren Musizieren mit einem Instrument oder der
Stimme. Insofern ist die Musikalische Früherziehung der Musikschule
eine hochwertige Ergänzung zum Singen und Musikmachen in der Familie,
oder im Kindergarten. In einigen Orten arbeiten wir eng mit den
Kindergärten zusammen.
Musikalische Bildung von Anfang an
Die Musikschule ist kommunaler Bildungspartner der Kindertagesstätten.
Die Arbeit der Kindergärten und der Musikschule im Zweckverband Kommunale Bildung ergänzen sich seit vielen Jahren zum Vorteil der Kinder. Dabei geht es uns um pädagogische und fachliche Qualität sowie um die Wahrung sozialer Chancengleichheit. Die Musikschule will dabei in Ergänzung zur pädagogischen Konzeption und Arbeit des Kindergartens:
- Musikalische Bildung von Anfang an
- Übergänge gestalten und Orientierung geben
- die Elemente der Musik mit den Kindern auf alterstypische Art entdecken und zusammenführen
- musikalische Reife und personale Kompetenzen entwickeln
- Musik als Gemeinschaftserlebnis gestalten
- auch auf elementarem Niveau schon künstlerischen Ausdruck zeigen und erlebbar machen.
Der Leitgedanke "Musik macht Sinn - für die Entwicklung unserer Kinder" fasst diese Ansätze zusammen.

