Historie

2016

Im September beziehen vhs und Musikschule in Grafing die neuen Unterrichtsräume in Haidling 17. Damit haben beide Einrichtungen nach der Schließung des Hauses in der Rotterstraße und einer über 7-jährigen Unterbringung in Provisorien wieder eigene und für den speziellen Bedarf ausgestattete Räume. Die Musikschule kann nun den vielen Chören ebenso eine Probenheimat bieten wie in fünf weiteren Unterrichtsräumen vielen Instrumentalschülern und ihren Lehrkräften.


2014

Die Stadt Ebersberg kann nach mehrjähriger Umbauzeit den alten speicher eröffnen. Damit verfügt die Kreisstadt über den modernsten Veranstaltungsraum weit und breit. Auch für die Musikschule ist dies ein enormer Gewinn, befindet er sich doch in direkter Nachbarschaft zum Bürgerhaus. Damit ist die Musikschule im historischen Zentrum Ebersbergs in einem echten Campus der Kultur – mit alter brennerei, altem speicher und Theaterhof – eingebunden.


2012

Im Bürgerhaus Ebersberg bekommt die Musikschule durch den Umzug der vhs neue Räumlichkeiten für den Verwaltungs- und Unterrichtsbetrieb hinzu. Die Gemeinde Ebersberg reagiert somit auch auf die gestiegene Nachfrage nach Musikunterricht. Die Gesamtschülerzahl der Musikschule steigt auf über 2.000 Schülerinnen und Schüler mit 2.193 Unterrichtsbelegungen.

Peter Pfaff ist seit dem Schuljahr 2012/13 wieder zu 100 Prozent als Musikschulleiter tätig. In einem langfristigen Leitungsteam arbeiten Leopold Henneberger und Wolfgang Ostermeier als stellvertretende Schulleiter und Bezirksleiter mit Peter Paff zusammen. 55 festangestellte Lehrkräfte bilden ein hochmotiviertes und innovatives Musikschulkollegium. Der Ausbau von Kooperationen mit Kindergärten und allgemeinbildenden Schulen steht weiterhin im Fokus der Musikschulentwicklung.


2011

Mit 2.140 Unterrichtsbelegungen ist die Musikschule die viertgrößte kommunale Einrichtung ihrer Art in Oberbayern und die zehntgrößte in ganz Bayern. 55 Lehrkräfte und mehrere Verwaltungskräfte stellen den Unterrichtsbetrieb für 16 Gemeinden an 14 Orten in 41 Häusern und 82 verschiedenen Räumen jede Woche sicher. Die dezentrale Struktur erfordert von allen Beschäftigten permanente Anstrengung, doch die Verbindung von Bildungsprozess, Kultur und Gemeindeleben gelingt dadurch authentisch. Dies wird nicht zuletzt erlebbar in mehr als hundert eigenen Musikschulkonzerten und Vorspielen pro Jahr mit vielen tausend begeisterten Besuchern.


2010

Die Stadt Ebersberg schafft erstmalig in der Geschichte der Musikschule im historischen Klosterbauhof die Infrastruktur, um Sekretariat, Schulleitung, Unterrichtsräume und Konzertbetrieb in unmittelbarer Nähe unterzubringen. Den Chorkindern und ihrem Gründer Thomas Pfeiffer sowie dem Chorleiter Martin Danes wird der Tassilopreis der Süddeutschen Zeitung verliehen. Der Auftritt der Chorkinder im selben Jahr bei der Auftaktveranstaltung zum Wertebündnis Bayern in der Münchner Residenz bleibt unvergessen. Das Festival „Minimal Music“ macht Neue Musik beeindruckend lebendig.


2009

Musikschulleiter Peter Pfaff wird zu vier Fünfteln seiner Arbeitszeit als Bildungsreferent für das Musikschulwesen im Land Bayern freigestellt. Er arbeitet die Bezirksleiter in deutlich erweiterte Aufgabenbereiche ein. Im neuen Gymnasium Kirchseeon können neue Räume von der Musikschule genutzt werden. Es beginnt eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Die Marktgemeinde Markt Schwaben schafft im Gebäude des Unterbräu neue Unterrichtsräume, einen Band- und Schlagzeugraum sowie ein Bürgerbüro für vhs und Musikschule. Damit gewinnt der Zusammenhang von Unterricht, Bürgerservice und Konzertbetrieb deutlich an Effizienz und die Musikschule Markt Schwaben an Identität.


2008

Das Musikalische Waldfest in Forstinning erregt überregional Aufsehen und lockt hunderte von Besuchern an. Wieder einmal macht die Musikschule deutlich, das Musik sich nicht selbst genügt, sondern mit anderen Kunstformen und dem kulturellen Leben der Region in einer stimmigen Verbindung steht. Im Dezember 2008 wird das von der Kapazität her bedeutendste Unterrichtsgebäude der Musikschule an der Grafinger Rotterstraße wegen Sicherheitsmängeln von einem Tag auf den anderen gesperrt.


2007

„Bildung und Kultur bedingen einander“ – das ist ein Leitgedanke an dem die Musikschule sich stets orientiert hat. Im Frühjahr 2007 ist es in Kooperation mit der Stadt Ebersberg und dem Förderkreis für das Museum Wald und Umwelt gemeinsam mit vielen Partner-Institutionen gelungen, beim Festival „Klingende Hölzer“ dieses Prinzip für ein großes Publikum erlebbar zu machen.
Der Zweckverband trägt seiner Regionalstruktur durch die Besetzung von drei Bezirksleiterpositionen Rechnung. Leopold Henneberger, Thomas Pfeiffer und Wolfgang Ostermeier übernehmen die neu geschaffenen Bezirke und bilden Regionalteams. Wolfgang Ostermeier ruft den Bandworkshop der Musikschule in Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendpflege ins Leben. Bürgermeister Udo Ockel wird Verbandsvorsitzender.


2006

Nachdem die Position der vhs-Leitung vakant geworden war, übernimmt Musikschulleiter Peter Pfaff vorübergehend die Geschäftsführung des Zweckverbandes Kommunale Bildung und die Leitung und Geschäftsführung der Volkshochschule mit Gesamtverantwortung für den Haushaltsplan 2006.


2005

Die Musikschule ist gleichberechtigte Partnerin der VHS im Zweckverband Kommunale Bildung. Parallel zur Satzungsreform des neu benannten Trägerverbandes wird durch neue Zweckvereinbarungen mit den 11 angegliederten Vertragsgemeinden die Zukunft der Musikschularbeit als kommunale Aufgabe gesichert.

Erstmalige Gründung einer Elternvertretung.

Projektentwicklung „Musikschule-vhs als Partner“:

  • Grafinger Jugendorchester als Kooperation mit dem Gymnasium Grafing
  • Jugendblasorchester als Nachwuchsförderung für Blaskapellen der Region
  • Bandworkshops in der Nachmittagsbetreuung der Stadt Ebersberg
  • Kooperation mit Kindergärten auf Grundlage des Bay. Bildungs- und Erziehungsplans
  • Kooperation mit dem Verein Glonner Chorkinder e.V. beim Aufbau der Chorkinder

Die Satzung des Zweckverbandes Kommunale Bildung können Sie sich gerne aus dem Büro zusenden lassen.


2004

Die organsiatorische Vernetzung der Musikschule-vhs wird optimiert und um zukunftsweisende Aufgabenfelder ergänzt. Stellvertretender Schulleiter: Leopold Henneberger. Projektleiterin: Elisabeth Schad.


2003

Der Zweckverband VHS beauftragt eine Zukunftskommission bestehend aus den Bürgermeistern von Ebersberg,Grafing, Kirchseeon und Markt Schwaben sowie dem Vorsitzenden des Fördervereins. Auch in Zeiten angespannter Kommunal- Haushalte soll das Angebot der Musikschule-vhs weiterentwickelt werden.


2002

Zum Thema »Musik macht Sinn ? für die Entwicklung unserer Kinder« treffen sich Spitzenpolitiker und Musikschulexperten anlässlich einer Podiumsdiskussion in Ebersberg. Die Ergebnisse dieser Diskussion sorgen bundesweit für Aufsehen.


2001

Die Gemeinde Hohenlinden ist wieder vollwertige Musikschul-Vertragsgemeinde. Für Hohenlindener Bürger gilt das volle Musikschulangebot und die allgemeine Gebührensatzung. Die Musikschule-vhs wächst auf über 1.500 Schüler.


2000

Verwaltung und Fachbereiche arbeiten teamorientiert mit modernsten Kommunikationsmethoden. Über 1.400 Schüler sind auf dem »Weg zur Musik«.


1990 – 1999

Ausbau der Musikschule auf über 1.300 Schüler; Fast 50 hauptberufliche, fest angestellte Fachlehrkräfte; 580 Stunden Unterricht pro Woche in 11 Orten; Aufbau der Instrumentalen Grundausbildung IGA als systematische Unterrichtsform für Anfänger; Neue Konzert-und Veranstaltungsformen begeistern die Menschen im Landkreis Ebersberg:

  • Musik-Sommerfestival
  • Konzert »Locker vom Hocker Kindermusical«
  • Umwelt- Konzerte
  • Hausmusik macht Schule
  • Kinder musizieren für Kinder
  • Good Time Music Club
  • Jazzdays
  • Musik PUR
  • Portraitkonzert

1988

Vertragliche Anbindung von 10 weiteren Gemeinden in den Regionen Forstinning, Steinhöring, VG-Aßling, VG-Glonn. Als Nachfolger von Bernhard Lahm wird Peter Pfaff zum neuen Musikschulleiter bestellt. Unter seiner Führung erhält die Musikschule eine deutlich verbesserte Struktur mit Fachbereichen, deren Leiter die mittlere Verwaltungsebene darstellen und eigenständig am Profil ihrer Fachbereiche arbeiten.  Damit wird der Grundstein für ein beispielloses Wachstum in den Folgejahren gelegt. Zweckverbands-Vorsitzender: Karl-Heinz Walter.


1980

Gründung der Musikschule vhs für die Gemeinden Ebersberg, Grafing, Kirchseeon und Markt Schwaben. 499 Schüler beginnen bei 26 Lehrkräften den »Weg zur Musik«. Zweckverbands- Vorsitzender: Bürgermeister Hans Vollhardt, erster Musikschulleiter: Bernhard Lahm.


1973

Hannelore Walter und der Fördererverein engagieren sich für Musikkurse an der vhs. Gründung des kommunalen Zweckverbands Volkshochschule (1975).